Ich begleite Frauen, die sich nach einem echten, selbstbestimmten Leben sehnen – fernab von Erwartungen, Druck und dem Gefühl, nicht genug zu sein. Frauen, die spüren, dass da noch mehr ist: mehr Tiefe, mehr Fühlen, mehr sie selbst sein.
Meine eigene Reise dorthin war alles andere als gerade. Ich habe gelernt, wie es ist, alte Sicherheiten loszulassen und ins Unbekannte zu springen – ohne zu wissen, was kommt.
Nach einer geplatzten Verlobung, der Kündigung meines Jobs und der Entscheidung, mein altes Leben hinter mir zu lassen, bin ich für ein Jahr nach Neuseeland aufgebrochen. Dort habe ich zum ersten Mal geatmet – wirklich geatmet. Das erste Mal hab war ich allein mit mir, allein auf mich gestellt. Das hat mich gelehrt, wonach ich mich sehne, was ich brauche, was ich will und was ich nicht mehr will.
Danach reiste ich weiter durch Südostasien und tauchte ein in fremde Kulturen, in das Leben selbst. Diese fremde Kultur hat mich von Anfang an beeindruckt. Und mir die Augen geöffnet, das viele Arten zu leben “richtig” sind, nicht nur die, die ich seit meiner Kindheit kannte.
Schließlich führte mich mein Weg nach Indien – und dort blieb ich. Ich machte eine Yogalehrer-Ausbildung, verliebte mich neu und entschied mich, nicht nach Deutschland zurückzukehren. Ich lebte vier Jahre in Indien – mit meinem heutigen Mann, seiner kranken Mutter, unserer Tochter, und all den Herausforderungen, die das Leben in einem so anderen Land mit sich bringt: Bürokratie, Mentalitätsunterschiede, kulturelle Spannungen – aber auch tiefe Schönheit, Gemeinschaft und Heilung.
In dieser Zeit habe ich viele Techniken kennengelernt, ausprobiert, integriert und auch wieder losgelassen. Yoga, Reiki, Sujok, bewegte Meditation, Emotional Release, Energiemedizin, Selbstmitgefühl, der Umgang mit Hochsensibilität – all das wurde Teil meiner persönlichen Toolbox. Ich habe unterrichtet, geteilt, erfahren – vor allem aber bin ich gewachsen.
2020 sind wir als Familie nach Deutschland gekommen. Und obwohl es meine Heimat war, fühlte ich mich plötzlich wie eine Fremde. Mein Innenleben hatte sich so sehr verändert, dass ich nicht mehr in die alte Welt passte. Alte Freundschaften lösten sich auf, Werte klafften auseinander, viele verstanden meinen neuen Lebensweg nicht.
Ich hatte keinen Vollzeit Job mehr, kein Haus und machte alles etwas anders als die anderen – aber ich hatte etwas anderes: eine neue Verbindung zu mir selbst. Ich begann, meine eigenen Werte zu leben, losgelöst von gesellschaftlichen Erwartungen. Ich erkannte, dass ich nicht mehr funktionieren, sondern fühlen wollte.
Heute bin ich hier, um genau diesen Raum für andere Frauen zu öffnen. Für Frauen, die sich anders fühlen. Für Frauen, die sich selbst wieder spüren wollen. Für Frauen, die bereit sind, echt zu leben – auch wenn das bedeutet, alte Strukturen hinter sich zu lassen.
Ich glaube zutiefst: Alles, was du suchst, trägst du bereits in dir. Und ich bin hier, um dich liebevoll daran zu erinnern.