"Mut steht am Anfang des Handelns, Glück am Ende." – Demokrit

Oder wie Dumbledore aus Harry Potter schon sagte: „Schwachsinn! Kruscht! Blödsinn! Quiek!“

Originalität und Handlungsdrang liegen bei mir nah beieinander. Auf der einen Seite liebe ich die Leichtigkeit der Popkultur - ihre Trends, Phänomene und den Spiegel, den sie uns als Gesellschaft vorhält. Auf der anderen Seite suche ich die Tiefe: politische Fragen, gesellschaftliche Zusammenhänge und die Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen klar und ruhig zu bleiben. Ich habe gemerkt, dass ich wirklich über alle Themen berichten kann – egal ob leicht, persönlich, gesellschaftlich relevant oder kontrovers. Diese Offenheit macht es mir leicht, Menschen zu begegnen, ihnen zuzuhören und ihre Geschichten zu erzählen.

In verschiedenen Redaktionen habe ich gelernt, Zusammenhänge schnell zu erfassen, Abläufe zu strukturieren und auch unter Druck den Überblick zu behalten. Am meisten begeistert mich dabei, authentische Geschichten zu erzählen – nicht glattgebügelt, sondern nahbar, neugierig machend und manchmal unbequem. Kreativität ist für mich eine Haltung: mutig denken, out of the box Ideen entwickeln und gleichzeitig das große Ganze im Blick behalten.

Meine interkulturelle Biografie prägt mich dabei stark: Als halb Koreanerin und halb Deutsche habe ich ein halbes Jahr in Seoul studiert. Mein Englisch ist fließend – nicht nur durch Studium und Arbeit, sondern auch, weil ich viele enge Freundschaften auf Englisch pflege. Diese Erfahrungen und meine migrantische Sichtweise lassen mich Themen immer aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Ich boxe, weil ich Energie und Fokus brauche. Gleichzeitig beschäftige ich mich mit Buddhismus, weil ich gerne tiefer über das Leben nachdenke. Beides ergänzt sich – genau wie ich selbst: voller Motivation und Neugier, aber auch reflektiert und achtsam. Und ja: manchmal rede ich schneller, als ich denke. Aber genau daraus entstehen oft die besten Begegnungen, Ideen – und auch mal ein guter Witz.