Was ist die Fachhochschulreife (FHR)?

Kurz: Die Fachhochschulreife (oft „Fachabi“ oder „Fachabitur“ genannt) besteht in der Regel aus zwei Teilen:

  1. Schulischer Teil – die schulischen Leistungen in der Studienstufe (Klasse S1/S2).
  2. Praktischer/beruflicher Teil – eine abgeschlossene Berufsausbildung, ein gelenktes (meist 6–12-monatiges) Praktikum oder mehrjährige einschlägige Berufstätigkeit.

Wie kann ich den schulischen Teil an der Stadtteilschule erwerben?

An der Stadtteilschule kann der schulische Teil der Fachhochschulreife frühestens am Ende der Jahrgangsstufe S2 bescheinigt werden. Er wird aus den Noten in den zwei aufeinanderfolgenden Halbjahren der Studienstufe gebildet (also deine Leistungen in den Kursen der Jahrgangsstufe S1/S2). Genauere Informationen zu Notenbildung, zu Fächern und zur Anrechnung stehen in der Ausbildungs- und Prüfungsordnung (APO-AH) und in der Broschüre „Die Studienstufe“ der Hamburger Schulbehörde. Die Oberstufenleitung kann euch erklären, welche Kurse und wie viele Punkte/Noten zählen.

Was gilt als praktischer / beruflicher Teil?

Für die vollständige Fachhochschulreife muss zusätzlich zum schulischen Teil der praktische Teil nachgewiesen werden. Das geht z. B. durch:

Wichtig: Der praktische Nachweis entscheidet darüber, ob die vollständige FHR erteilt wird. In Hamburg stellt das zuständige Schulamt / das Schulinformationszentrum (SIZ) die endgültige Zuerkennung aus, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind.

Konkrete Beispiele (typische Wege)

Was könnt ihr mit der Fachhochschulreife anfangen?