Als ich 2009 die Diagnose PCOS bekam, war ich völlig überfordert. Niemand erklärte mir wirklich, was das bedeutet.

Ich bekam nur Sätze zu hören wie: „Nehmen Sie die Pille, dann passt das schon wieder."

Doch das tat es nie. Die Symptome blieben. Und mit der Zeit wurden es mehr.

Erst als ich begann, selbst zu verstehen, was in meinem Körper passiert, konnte ich Schritt für Schritt etwas verändern.

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Wenn du gerade neu diagnostiziert wurdest oder PMOS vermutest: Du bist nicht allein – und hier findest du einen verständlichen Einstieg.

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Das Wichtigste vorab: PCOS heißt jetzt PMOS

PCOS wurde kürzlich in PMOS umbenannt – und das hat einen guten Grund.

Der alte Begriff war irreführend: Er ließ vermuten, es gehe nur um „Zysten“ an den Eierstöcken oder um Fruchtbarkeit. Tatsächlich handelt es sich um unreife Follikel die bei manchen Frauen, im Ultraschallbild sichtbar sind. Doch, die Erkrankung betrifft weit mehr als die Eierstöcke.

PMOS steht für Polyendokrines Metabolisches Ovarialsyndrom – und beschreibt besser, was wirklich passiert:

In der Fachzeitschrift The Lancet wurde dazu ein Paper (Englisch) veröffentlicht:

👉 Hier klicken, um es zu lesen.


🌿 Was ist PMOS (PCOS)?

PMOS ist eine hormonelle Stoffwechselstörung, die viele Bereiche des Körpers beeinflusst – den Zyklus, den Hormonhaushalt, den Stoffwechsel und auch die Psyche.

Viele Frauen erleben nicht nur körperliche Symptome, sondern auch mentale Belastungen – z. B. Erschöpfung, Stimmungsschwankungen, innere Unruhe, Ängste oder depressive Verstimmungen. Das ist nicht „eingebildet“, sondern kann mit hormonellen Schwankungen, Blutzucker-Achterbahn (Insulinresistenz) und dem dauerhaften Stress durch Symptome zusammenhängen.

Typische Symptome können sein: