Trio Brontë Biografie

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(c) Zuzanna Specjal

„Was auch immer Seelen ausmacht – die unsere sind aus demselben Stoff.“

(nach Emily Brontës Wuthering Heights)

Trio Brontë ist 1. Preisträger und Gewinner des Sonderpreises beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne, 1. Preisträger des Ilmari-Hannikainen-Internationalen Kammermusikwettbewerbs, sowie 2. Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs.

2025 war ein aufregendes Jahr für das Trio Brontë: Neben zahlreichen Wettbewerbserfolgen veröffentlichte das Ensemble sein Debütalbum mit Franz Schuberts Klaviertrio B-Dur und Wolfgang Rihms Fremde Szene III, das von der Presse begeistert aufgenommen wurde. Gelobt wurde das Trio gleichermaßen dafür, „ihre Instrumente wahrhaft zum Singen [zu bringen]“ (Klassik Heute) und für ihre „[Sensibilität] für die feinsten Nuancen“, wie auch für ein „kraftvolles [Spiel], ohne großes Zaudern“ (Deutschlandfunk Kultur) und „intensive Ausdruckskraft und feines Klanggespür“ (Falter). Das Trio bewegt sich bewusst zwischen unterschiedlichen Klangwelten und bringt Neugier, Fantasie und Spontaneität in sein gesamtes Repertoire ein.

In den kommenden Spielzeiten freut sich das Trio Brontë auf Auftritte im Konzerthaus Berlin, bei den „Konzerten im Salon“ in Linz, im Musikverein Graz, beim Kuhmo Festival in Finnland, sowie auf eine Konzerttournee durch die Vereinigten Staaten. In der Saison 2024/25 war das Trio außerdem Britten Pears Young Artist. Seine Aufnahmen wurden in Deutschland (Deutschlandfunk Kultur, NDR, Rbb), Österreich (Ö1), Frankreich (Radio France), Finnland (Areena), Bulgarien (Classic FM) und den USA (WXXI) gesendet.

Häufig wird das Trio Brontë nach der Herkunft seines Namens gefragt. Das erste Werk, das Lili, Chiara und Annie gemeinsam spielten, war Mendelssohns Klaviertrio Nr. 2 c-Moll. Entstanden nur ein Jahr nach der Veröffentlichung von Emily Brontës Wuthering Heights, zeigen sich auffällige Parallelen zwischen Mendelssohns aufgewühlter, stürmischer Musik und der Atmosphäre des Romans. Darüber hinaus lassen sich Annie, Lili und Chiara – sowohl als Freundinnen wie auch als künstlerische Partnerinnen – von den Brontë-Schwestern als Symbol künstlerischer und persönlicher Unabhängigkeit, Leidenschaft und gegenseitiger Unterstützung („Sisterhood“) inspirieren.

Lili, Chiara und Annie lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin kennen, wo sie bei Jonathan Aner am Center for Chamber Music studieren. Zusätzliche künstlerische Impulse erhielten sie von David Waterman, Eldar Nebolsin, Troels Svane und Frans Helmerson.

Chiara Biografie

Lili Biografie

Annie Biografie

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